Weihnachtsmarkt Frankfurt 2010

  • Der Weihnachtsmarkt Frankfurt hat eine langjährige Geschichte. Urkundlich belegt ist das Markt halten an [url='http://weihnachten.dasoertliche.de/'][color=#333333]Weihnachten[/color][/url] bis 1393. Die kirchlichen Mysterienspiele, die auf dem Römerberg stattfanden, sind fest mit der Geschichte des Weihnachtsmarktes verankert. Im Jahr 1498 feierte Landgraf Wilhelm von Hessen die Tochter des Kurfürsten von der Pfalz und schuf damit einen geschichtlichen Höhepunkt auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt . Den traditionellen Weihnachtsbaum gibt es jedoch erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Damals fiel das Privileg, die schönsten Bäume in der Römerhalle feilzubieten, an die Sachsenhäuser Händler. Mittlerweile werden die Weihnachtsbäume vor dem Römer verkauft. Lange Zeit war niemand Fremdes auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt zu sehen. Die Frankfurter blieben zur Weihnachtszeit streng unter sich. Zutritt hatten nur die Frankfurter und so ist auch heute noch zu sehen, wie sehr der Weihnachtsmarkt von den Frankfurtern geprägt wurde. Neben allgemeiner Handwerksware wurden auch Spielsachen und Süßigkeiten auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt angeboten. Lange Zeit kauften die Eltern die Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder nur auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt . Den Brauch des Nikolausriesen gab es bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges ausschließlich auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt zu bestaunen. Schüler der privaten und höheren Schulen sammelten Geld und ließen davon einen fast zwei Meter hohen Lebkuchen - Nikolaus herstellen. Dieser wurde dann als Geschenk dem Lehrer übergeben und gemeinsam aß man den Nikolausriesen. Besonders traditionsreiche und auch heute noch angebotene Waren sind die Backwaren „Quetschemännchen“, „Brenten“ und „Bethmännchen“. Gerade die „Quetschemännchen“ erfüllten eine wichtige Aufgabe. Verehrer sandten sie in das Haus ihrer Verehrten und hofften, dass sie es nicht zurücksandte. Dann nämlich wurden sie von der Auserwählten abgewiesen. Schon Goethe liebte den Weihnachtsmarkt Frankfurt und bekam jedes Jahr ein Päckchen mit „Bethmännchen“ von seiner Mutter zugeschickt. In diesem Jahr öffnet der Weihnachtsmarkt Frankfurt am 24.11.2010 um 17 Uhr seine Pforten. Rund um den Römerberg, den Paulsplatz und den Mainkai können Besucher täglich von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr den Weihnachtsmarkt bestaunen. Nur sonntags öffnet er erst um 11.00 Uhr. Am Römerberg findet täglich das berühmte Glockenspiel der Alten Nikolaikirche statt. Um 9 Uhr 05, 12 Uhr 05 und um 17 Uhr 05 ist dieses zauberhafte Glockenspiel zu hören. Am 27.11.2010 zwischen 16 Uhr 30 und 17 Uhr und am 24.12.2010 zwischen 17 Uhr und 17 Uhr 30 erklingt das Frankfurter Stadtgeläut. Dabei sind 50 Glocken aus 10 Kirchen zu hören und garantieren ein ganz besonderes Weihnachtserlebnis auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt .